Auf Spurensuche – Geographie hautnah

Vom 10. bis 12. Juni 2026 tauschten wir (das Geographie-Leistungsfach und das Geographie-Basisfach+) das Klassenzimmer des Solitude-Gymnasiums gegen die Natur Süddeutschlands, um geographische Phänomene direkt vor Ort anzuschauen.

Unsere Exkursion startete am Mittwochmittag mit einer Fahrt nach Bernau. Nach dem Ankommen ging es direkt zur Abendwanderung auf den Feldberg. Oben angekommen, hatten wir einen super Blick auf den tiefblauen Feldsee und erfuhren durch die ersten Schülervorträge viel über die geologischen Besonderheiten und die Entstehung des eiszeitlichen Karsees, bevor es gegen 20:30 Uhr zurück zur Unterkunft ging.

Der Donnerstag war vollgepackt mit ganz unterschiedlichen Landschaften. Morgens erkundeten wir den Rundweg durch das Hinterzartener Hochmoor und lernten einiges über den ökologischen Wert dieses Naturschutzgebiets. Danach ging es an den Schluchsee, auf dem wir eine wunderschöne Bootstour unternahmen. Am Nachmittag testeten wir bei der Hängebrücke „Blackforestline“ in Todtnau unsere Schwindelfreiheit und sahen uns die Wasserfälle an. Den Abschluss fand der Tag mit einer Dämmerungswanderung durch die Menzenschwander Albschlucht.

Am Freitag machten wir auf dem Rückweg nach Stuttgart einen Zwischenstopp am Bodensee. Bei Kaltbrunn starteten wir eine Rundwanderung durch Streuobstwiesen nach Freudental. In den Abschlussvorträgen lernten wir, was es mit den sogenannten Drumlins auf sich hat, also länglichen Hügeln, die von eiszeitlichen Gletschern geformt wurden.

Gegen15 Uhr kamen wir wieder an der Schule an. Die drei Tage voller Bewegung und
neuer Eindrücke haben uns gezeigt, dass Geographie im echten Leben nochmal viel interessanter ist als nur im Lehrbuch!

Jon, Jonathan, Paris