Blütenhut, Entenhut, Krughut – wer da originell behütet flotten Schrittes am Publikum vorbeidefilierte und damit begeisterten Beifall erntete, waren nicht etwa Models, sondern Kunstschülerinnen und -schüler des Solitude-Gymnasiums, die Bühne keine Modenschau, sondern eine Vernissage: Feierlich wurde am 25.6.2026 die schon zur Tradition gewordene Kunstausstellung des Solitude-Gymnasiums in den Räumlichkeiten der BW-Bank am Löwenmarkt eröffnet.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen hatten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher eingefunden, die sich gerne von der guten Laune anstecken ließen, die die Solitunes mit dem Auftakt des Abends, dem Beatles-Klassiker „Eight days a week“ verbreiteten. Filialleiterin Frau Colletti unterstrich in ihrer sich anschließenden Begrüßungsrede den großen Wert der Zusammenarbeit zwischen der Bank und der Schule, die sich nun schon zum 19. Mal jähre. Auch Schulleiterin Frau Schwahn bedankte sich für die verlässliche Kooperation und auch für die große Wertschätzung, die den Arbeiten der Schülerinnen und Schüler entgegengebracht werde. Sie würdigte außerdem das Engagement der Kunstlehrerinnen Frau Achim, Frau Conzelmann, Frau Kozjek, Frau Maisenbacher und Frau Sauer, die nicht nur mit viel Feingefühl den Entstehungsprozess der Werke begleitet, sondern auch – gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern – die beeindruckende Ausstellung konzipiert und aufgebaut hatten. Stolz durften im Anschluss an die Reden sieben besonders talentierte Schülerinnen und Schülern Preise entgegennehmen, großzügig gestiftet von der BW-Bank: David Pohl (KS1), Tuana Ergenekon (Kl.10), Filip Pasternak (Kl.9), Hanna Hoch (Kl.9), Nathalie Hegna (Kl.5), Adrian Eirich (Kl.6) und David Walter (Kl.5).
Nun hieß es „Vorhang auf“ für die mit Spannung erwartete Ausstellung und die „Spuren im Morgen“ erkunden. Zu sehen waren unter anderem fein gearbeitete Achitekturmodelle zu einem Pavillon für das Solitude-Gymnasium, genähte und bunt bestickte Fabeltiere, skurrile Masken, sorgfältige Studien zum Faltenwurf von Gewändern, fantastische 3D-Miniaturlandschaften in Schuhkartondeckeln, „Augenschmerzen“-Fische mit optischen Täuschungen oder künstlerische Auseinandersetzungen von Oberstufenschülerinnen und -schülern mit dem Motiv des „Dämons“, inspiriert von Werken des Malers Francis Bacon – ein in seiner Vielfalt und Kreativität schier unerschöpflicher Kosmos an Ideen. Beim Flanieren durch die Ausstellungsräumlichkeiten entfalteten sich bei kühlen Getränken und Brezeln anregende Gespräche darüber, auch hier hinterließen die Kunstwerke Spuren.
Wer neugierig geworden ist: Die Ausstellung ist noch bis Mitte September zu sehen!
