Begeistert von Bologna waren die Italienisch-Schüler/innen der Kursstufen 1 und 2, die vom 22.-25. Januar 2026 eine Studienfahrt in die Hauptstadt der Emilia-Romagna unternommen haben. In Begleitung von Frau Scarfò und Frau Aumann erkundeten sie die auch bei Italienern sehr beliebte lebendige und kulturell reizvolle Stadt.
Nach einer langen Anreise im Zug suchten einige Jungen zunächst mit Frau Scarfò das Stadion auf, um noch die zweite Halbzeit des Europa-League-Spiels Bologna gegen Celtic zu erleben, während der Großteil der Gruppe mit Frau Aumann die ersten richtigen tagliatelle al ragù probierte – (nur) in Deutschland beliebt als „Spaghetti alla Bolognese“.
Am Freitag unternahmen wir einen Spaziergang durch das historische Zentrum, der uns unter anderem in die atemberaubend schöne älteste Universität Europas führte, auf die Piazza Maggiore mit dem Neptun-Brunnen und der berühmten Basilica di San Petronio, auf den Uhrenturm mit Blick über die Stadt und in die städtische Kunstsammlung. Die mitunter reich verzierten weltberühmten Arkaden der Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, schützten uns dabei immer wieder vor leichtem Regen. Am Nachmittag ging es ins MAMbo, das Museo di Arte Moderna di Bologna, und danach in eine Osteria, wo wir alle gemeinsam zu Abend aßen. Der Auftrag lautete, während des kurzen Aufenthalts so viele Bologneser Spezialitäten wie möglich zu probieren, zum Beispiel piadine, tigelle, pasta fresca aller Art, vor allem tortelliniund raviole, und natürlich Mortadella und regionalen Käse.
Am Samstag nahmen wir den fast vier Kilometer langen und damit längsten Bogengang der Welt in Angriff, um den Hügel mit der Wallfahrtskirche San Luca zu erklimmen. Der Anblick des Kircheninneren mit der berühmten Marien-Ikone entlohnte uns für die Anstrengung, dennoch fuhren danach einige Schülerinnen lieber mit dem San Luca-Express zurück ins Zentrum. Am Nachmittag war Zeit, die Gassen rund um die Piazza auf eigene Faust zu erkunden und Souvenirs zu kaufen, wonach wir gemeinsam ins Kino gingen, um uns einen Film in italienischer Sprache anzuschauen.
Auch am Samstagvormittag war nochmal Zeit, durchs Zentrum zu schlendern und ein letztes Mal etwas Leckeres zu essen, bevor es dann mit dem Zug zurück nach Stuttgart ging.
Wir danken Frau Schwahn für die Unterstützung der Studienfahrt, den Eltern, die die Schüler*innen sehr früh zum Bahnhof gebracht und sie abends sehr spät vom Bahnhof wieder abgeholt haben, und den Schüler/innen für ihr tadelloses Verhalten, ihr kulturelles Interesse, ihre kulinarische Neugier, den bereitwilligen Gebrauch des Italienischen, ihre Begeisterungsfähigkeit und die tolle Stimmung. Che bella esperienza, ragazzi!
(Au)
