Am Mittwoch, den 4.3.2026 fuhren wir mit dem Bus nach Voiron. Die Fahrt war cool, da wir die ganze Zeit Musik hörten und die Stimmung einfach gut war. Kurz vor der Ankunft stieg dann aber die Nervosität, und einige fingen schon im Bus an miteinander Französisch zu sprechen. Die erste Begegnung mit den französischen Familien war echt aufregend, aber durch den netten Empfang legte sich die Aufregung bald.
Am Donnerstag (5.3.) fuhren wir gemeinsam mit den französischen Schülern mit dem Bus nach Annecy. Die Stadt beeindruckte uns sofort, da sie sehr schön ist und viele kleine Kanäle zwischen den Häuserreihen verlaufen, weshalb sie auch als „Venedig der Alpen“ bezeichnet wird. Während unseres Aufenthalts besichtigten wir das Palais de l’Île, ein ehemaliges Gefängnis, sowie das Château d’Annecy, eine alte Burg. Danach hatten wir etwas Freizeit, um die Stadt selbst zu erkunden. Anschließend spielten wir zusammen mit den französischen Schülern ein Stadtspiel, das viel Spaß gemacht hat. Besonders schön war auch die Aussicht auf den Lac d’Annecy, der mit seinem klaren Wasser beeindruckte.
Am Freitag (6.3.) ging es gemeinsam mit den französischen Schülern nach Lyon. Zunächst bekamen wir eine kleine Führung durch die Stadt und liefen dann auf den Fourvière-Hügel hoch, wo wir die berühmte Basilika Notre-Dame de Fourvière besichtigen konnten. Dann ging es weiter zu einem antiken römischen Theater und anschließend hatten wir Freizeit. Wir bummelten durch die Stadt, probierten sehr leckere Macarons und genossen das tolle Wetter. Zeitweise fühlte es sich mehr nach Urlaub als nach einem Schulausflug an.
Das Wochenende verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Wir waren zum Beispiel Skifahren, wandern, bowlen, Sommerrodeln, beim Lasertag, beim Fasching, auf einer Party und vieles mehr. Da war ordentlich was los, und es war insgesamt einfach interessant zu sehen, wie die französischen Gastfamilien ihr Wochenende gestalten.
Am Montag (9.3.) fuhren wir mit dem Bus zu einer Kletterhalle in Grenoble. Nach unserer Ankunft bekamen wir eine Einführung auf Französisch in das Sichern und Klettern. Anschließend durften wir es selbst in der Halle ausprobieren. Danach hatten wir noch Freizeit und konnten Grenoble in kleinen Gruppen erkunden – eine schöne Stadt mit bestem Alpenpanorama!
Am Dienstag (10.3.) waren wir in Voiron, wo wir vormittags zunächst den ehemaligen Produktionsort der weltberühmten Chartreuse-Liköre besuchten und eine lehrreiche Führung über deren Entstehung und Besonderheiten erhielten. Nachmittags hatten wir dann die Gelegenheit, das französische Gymnasium zu besuchen. Der Unterricht stellte sich als interessante Erfahrung heraus, da er sich vom deutschen Unterricht unterschied. Abends aßen wir dann zum letzten Mal mit unseren Gastfamilien zu Abend und packten noch die letzten Dinge in unsere Koffer.
Am Mittwoch (11.3.) mussten wir uns dann verabschieden, aber es war schön zu wissen, dass wir uns bald wiedersehen werden. Abschließend lässt sich sagen, dass der Austausch eine wundervolle Erfahrung war, bei der wir unser Französisch verbessern konnten. Die Ausflüge waren toll, aber auch die Zeit in unseren Gastfamilien war besonders wertvoll, weil wir so eine andere Kultur kennenlernen konnten. Viele aus unserer Gruppe würden gerne noch einmal an einem Austausch teilnehmen!
Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9
