Warum zeigt mir mein Smartphone genau diese Werbung? Wie findet eine Suchmaschine passende Ergebnisse? Was steckt eigentlich hinter einer App – und wie kann ein Computer Anweisungen Schritt für Schritt ausführen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich unser neues Fach Informatik und Medienbildung (IuM).
Im Zuge des neunjährigen Gymnasiums (G9) erhält die digitale Bildung einen festen Platz im Stundenplan. IuM wird dabei in der Unter- und Mittelstufe unterrichtet. Das Fach verbindet zwei Bereiche, die unseren Alltag prägen: Informatik und Medienbildung. Schülerinnen und Schüler lernen digitale Werkzeuge sicher und sinnvoll zu nutzen. Zudem lernen sie auch, was hinter diesen steckt und welche Auswirkungen digitale Medien auf unser Leben haben.
Dabei geht es um ganz unterschiedliche Themen: Die Schülerinnen und Schüler lernen beispielsweise, Informationen im Internet zu recherchieren und auf ihre Vertrauenswürdigkeit zu prüfen, beschäftigen sich mit persönlichen Daten und Datenschutz und entdecken, wie Algorithmen, Suchmaschinen und Apps funktionieren. Erste Schritte in der Programmierung gehören ebenso dazu wie Fragen rund um digitale Kommunikation, soziale Medien und Sicherheit.
IuM bedeutet auch selbst gestalten: Eigene digitale Medienprodukte werden entwickelt und erstellt. So wird aus dem passiven Konsumieren ein aktives Ausprobieren, Programmieren, Gestalten und Hinterfragen.
